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Tagesgruppe

MAUSEZAHN


4.Zielsetzung meiner pädagogischen Arbeit

 

4.1 Erzieherische Leitziele

Ich sehe es als meine pädagogische Aufgabe, die Kinder in Entwicklungs-, Reife- und Konflikt- Situationen  zu

unterstützen und ihnen entsprechende Bildungsangebote anzubieten, so dass sie zur vollen Entfaltung ihrer eigenen Persönlichkeit kommen. Dabei wird die individuelle Entwicklung  jedes einzelnen unter Einbindung der Stärken und

Ressourcen und den folgenden Leitzielen gefördert. 

Ich biete:

Ø  Einen respektvollen und liebevollen Umgang

Ø  Sicherheit, durch eine vertrauenswürdige, zuverlässige Betreuungsperson    

Ø  Eine harmonische, ruhige und kindgerechte Umgebung

Ø  Das Recht auf gewaltfreie Erziehung und würdevollen Umgang

Ø  Individuelle alters- und entwicklungsgerechte Förderung

Ø  Förderung der Selbstständigkeit und des eigenständigen Handelns

Ø  Förderung von Kreativität und Ausdruck unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Neigungen, Interessen  und   

     Begabungen.

Ø  Förderung der sprachlichen, motorischen, sozialen, emotionalen und kognitiven  Fähigkeiten

Ø  Förderung des Selbstvertrauens und des Verantwortungsbewusstseins

Ø  Unterstützung in ihren individuellen Lernprozessen

Ø  Einen strukturierten Tagesablauf, der sich an die Bedürfnisse der Kinder anpasst

Ø  Integration in die Gruppe

Ø  Gemeinsame Konfliktbewältigung und Problemlösung

Ø  Viel Bewegung und Naturerlebnisse

 

 

4.2 Erziehungim Bereich Persönlichkeitsentwicklung

 

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will"

(François Rabelais)

Mein Anliegen ist es, die Individualität und Persönlichkeit jedes Kindes zu erkennen, zu respektieren und zu fördern.

Hierfür sind individuell abgestimmte Angebote notwendig, die sich aus den Beobachtung der Kinder entwickel.

So können die einzelnen Stärken hervorgehoben und die evtl. vorhandenen Schwächen gefördertwerden.

Ich möchte ihr Selbstbewusstsein stärken und ihnen helfen ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln und zu festigen,

zu lernen, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen zu äußern und angemessen durchzusetzen. Es ist wichtig, Kinderfür

Positives und Erreichtes zu loben um so ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Sie sollen Eigenverantwortlichkeit und Verantwortung lernen in dem sie sich Aufgaben zutrauen und sie übernehmen.

 

Wer den Austausch mit Kindern auf das gesprochene Wort reduziere, der

werde nie verstehen, wie ihre Welt-Erfahrung sich bildet. Und wie soll man

Kinder erziehen, wenn man sie nicht einmal versteht? “

(Johanna Romberg in GEO, Heft 10/2001)

 

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben sich auszudrücken, benötigen sie nicht nur  Industrie-spielzeug sondern

auch alltägliche Dinge aus der Umwelt.

Deshalb biete ich den Kindern einfach alles, was sie brauchen könnten, um sich mitzuteilen:  Lehm, Matsch, Sand,

Knete, Holz, Gips, Farben, Papier und Karton verschiedenster Art,  Stifte, Pinsel, Scheren, Hölzer, Pappmache`.......

Dinge, die ihrer kreativen Art des Ausdrucks einen großen Spielraum gewähren.

Denn Kinder haben nicht nur die verbale, sondern auch eine anschauliche, kreative Art der Sprache, die es ihnen

ermöglicht ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

                                            

4.3 Förderung der sozialen Fähigkeiten

Die Erziehung zur sozialen Kompetenzmuss möglichst frühzeitig beginnen,

wenn sie erfolgreich sein will. Nur durch Konsequenz und Toleranz, sowie dem

Lernen anhand selbst erlebter authentischer Beispiele (=prägendes Lernen)

können sich Erfolge einstellen. Hierfür eignen sich Rollenspiele, die durch eine Verkleidungskiste, einen

Kaufmannsladen oder eine Puppenecke von alleine entstehen.

Sozialkompetentes Verhalten entwickeln Kleinkinder vor allem im Spiel miteinander und weit weniger im Kontakt mit

den Eltern oder anderen Erwachsenen. Von daher ist es wichtig, die Kinder nach ihrem Ermessen spielen zu lassen,

ohne die ständige Begleitung eines Erwachsenen.

Kinder suchen Nähe und Spielkameraden, wenn sie es möchten, nicht weil es von ihnen erwartet oder ihnen

aufgezwungen wird.

Das Miteinander in einer Gruppe, gibt dem Kind die Möglichkeit, seine sozialen Kompetenzen zu erweitern und zu

entwickeln. Angebotene Gruppenspiele können hierbei unterstützend wirken.

Die Kinder sollen eigene Formen von Spiel und Spielverhalten entwickeln können, Lösungen für Konflikte selbst 

finden und das Miteinander in der Gruppe als etwas Positives kennen lernen. Hierfür stehe ich als Ansprechpartner

zur Verfügung und unterstütze die Kinder nach dem Motto von Montessori„Hilf mir, es selbst zu tun“.

Ebenso sind feste Regeln, die einzuhalten sind und die Übernahme von Aufgaben hilfreich in der Entwicklung der

sozialen Kompetenz. So sollen die Kinder z.B. den Tisch mit decken, ihre gepflanzten Blumen im Garten gießen,

den Boden nach dem Essen fegen und sich an die Regeln, die die Struktur des Tagesablaufes unterstützt, halten.

Mit jedem Spiel lernt ein Kind, jedoch oft ohne sichtbare Ergebnisse für den Erwachsenen. Ich möchte dies bei den

Kindern entdecken und es zur Förderung nutzen.

 

4.4 Freude am Lernen und Wissenserweiterung

 „Erzähle mir und ich werde vergessen.

Zeige mir und ich werde erinnern.

Lass es mich tun und ich werde verstehen!“

(Konfuzius)

 

Wissenserweiterung geschieht ständig, positiv, wie negativ. Mir liegt daran, die positiven Seiten zu nutzen und den

Kindern die Möglichkeit des spielerischen Lernens zu geben.

Kinder verfügen über ein unerschöpfliches Maß an Neugierde. Ich möchte sie nutzen um die Kinder für all die

schönen Dinge, die es zu entdecken gibt, zu sensibilisieren.

Folgend nenne ich  einige Angebote zu verschiedenen Schwerpunkten:

 

Sprache:

Reime, Fingerspiele, Lieder, Rollenspiele, Motorikspiele für Lippen und Zunge(pusten, saugen, Strohhalm benutzen), rhythmische Singspiele, Vorlesen und vieles mehr.

Die Kinder werden zum Sprechen animiert, durch aufmerksames Zuhören, gezielte Fragen und einem regen Interesse,

andem, was sie zu sagen haben.

 

Körpergefühl/ Bewegung:

Kindern ein gutes Körpergefühl zu vermitteln ist etwas sehr wichtiges, denn dieses brauchen sie, um ihrem

Bewegungsdrang ungehindert nachgehen zu können und sich in ihrer Motorik bestmöglich zu entwickeln.

Hierfür bieten sich körpernahe Angebote an, wie Massagen, basale Stimulation (leichte Massagen mit

verschiedenen Materialien), Pizza auf dem Rücken des Kindes belegen, Kitzeln, Toben, Kissenschlacht, Spiele mit der Temperatur und verschiedenen Materialien, abmalen des Körpers und Kuschelstunden.

Der Bewegungsdrang von Kindern ist enorm groß und dient ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung. Darum gehe

ich bei jeder Gelegenheit mit den Kindern nach draußen, denn wo sonst, ergeben sich so viele verschieden

Möglichkeiten sich und seinen Körper zu spüren, zu klettern, zu rennen, zu kullern, zu fahren, zu schaukeln, zu wippen,

kurz um, sich einfach in ihrem Bewegungsausmaß beweisen zu können.

Innerhalb der Räumlichkeiten bietet die Einrichtung viele Bewegungsmöglichkeiten.

 

Entdecken/Forscherdrang:

Der Forscherdrang und die Neugierde von Kindern sind unermüdlich und geben mir die Möglichkeit, sie in vielem

zu fördern, ohne dass es mit Lernen verbunden wird.

Schon ein kleiner Spaziergang, ab vom Weg, kann Kinder vieles entdecken und erforschen lassen. Kinder benötigen

keine langen Fußmärsche an der frischen Luft, sie benötigen viel Freiraum zum Experimentieren  wenn es nach

draußen geht und den gebe ich ihnen.

Auch das kreative Arbeiten mit verschiedensten Materialien ist sehr förderlich:

Wie hoch kann ich eine Sandburg bauen?

Was kann ich mit Knete machen?

Wie weit kann ich einen Papierknüddel werfen? Wie weit eine Feder?

Was mache ich mit Papprollen, Faden, Folie und Leim?

Klingen alle Steine gleich, wenn sie ins Wasser plumpsen?

Was gibt die Natur her und was können wir damit machen?

Viele Fragen, die kleine Kinder beschäftigen und deren Lösung sie bei mir selbst herausfinden können.

Das gemeinsame Experimentieren ist ebenfalls ein Angebot, welches ich den Kindern regelmäßig anbiete.

 

Lebenspraktische Kompetenzen/ Selbständigkeit

Ich beziehe die Kinder, je nach Alter und Können, in die lebenspraktischen Aktivitäten mit ein. So sollen sie den Tisch

mit decken, beim Einkaufen helfen, auf dem Markt das Gemüse suchen, gemeinsam einen Obstsalat machen,

fegen nach dem Essen, vor dem Essen  aufräumen und vieles mehr. Die Kinder wachsen mit ihren Aufgaben und

lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Ich bin stets da, um den Kindern Hilfestellungen zu geben, aber nicht, um ihnen ihre “ Arbeit“ ab zu nehmen.

So kann es auch schon mal 10 Min. dauern, ehe ein Kind seine Jacke alleine angezogen hat. Aber das Erfolgserlebnis

und der nachfolgende Lob, werden das Kind beim nächsten Mal wieder dazu bringen, die Jacke alleine anzuziehen.

Hier ist Geduld und eine positive Einstellung angesagt, denn wenn ich dem Kind etwas nicht zutraue, wie sollte es

sich dann selber etwas zutrauen?

 

Das Gefühl für Ästhetik/etwas Schönes

Ästhetik(griechisch aísthesis: „Wahrnehmung“)

In der heutigen Zeit steht Ästhetikals Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend.

Die Wahrnehmung hierfür bringt jeder individuell mit, so wie auch die Geschmäcker individuell verschieden sind.

In der Pädagogik ist ästhetische Bildung ein Teilbereich, den ich mittels ästhetischen Gestaltens fördern werde.

Hierzu biete ich Angebote aus den Bereichen bildnerisches und plastisches Gestalten, Musizieren und Werken an.

 

Wertvorstellungen

Kinder brauchen ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, um ihnen eine Wertvorstellungen vermitteln

zu können (s. 3.2). Ich selbst möchte den Kindern Werte vermitteln und vorleben, die sie als eigenständige Person

schützen, wie z.B. Selbstverwirklichungswerte, Kreativität und soziale Werte, die die Kinder in die Gesellschaft

integrieren. Die Individualität eines jeden sollte respektiert werden, nur wenn ich den Kindern eben dieses vorlebe,

kann ich es auch von ihnen erwarten.

 



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